Die alte INTERFLUG im www
Historische Betrachtungen zur einstigen DDR-Fluggesellschaft INTERFLUG

last updated:
25-Jan-2010

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Revision 3.0
L-410

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Auf dieser Seite will ich versuchen, die tschechische L-410 UVP vorzustelln, obwohl ich von diesem Flugzeug verdammt wenig weiß. Die L-410 wollte mich schon damals nicht recht interessieren und ich weiß bis jetzt nicht noch einmal ob zu unrecht. Finden wir es gemeinsam heraus. Die L-410 gehörte nämlich eigentlich zum Betrieb Fernerkundung, Industrie und Forschungsflug (welche ein anspruchsvoller Name!), kurz FIF,  der INTERFLUG. Jedoch seit einem gewissen Jahr (ich hoffe, ich bekomme das noch heraus) hatte jemand unserer "Entscheidungsträger" die gloreiche Idee, noch etwas mehr Geld (DDR-Geld) zu verschleudern als gewöhnlich, um dem Image der DDR als weltgewandter Staat dienlich zu sein. Man stellte fortan die L-410 des FIF betuchten Messegästen in einer Salonvariante plus zwei Flugzeugführeren und einer Stewardess zu einem "kleinen" Unkostenbeitrag zur freien Verfügung. Empfang direkt am Flugzeug jeweils in einer Volvo-"Luxuslimosine". So jedenfalls versprühte es die "zündende" Werbung unserer Messe-Strategen. Es war eine neue Fazete in der endlosen Jagd nach der Valuta-Mark. Ich weiß, ich riskiere jetztz eine Partei-Rüge. Sicherlich drückt diese laxe Feststellung auch schwerlich die ganze Tragik der DDR-Wirtschafat aus. Soll sie ja auch nicht. Die altgedienten Ossis wissen wovon ich rede und die Wessis werden es soundso nie verinnerlichen, nicht einmal wollen. Mögen sie noch so allwissend und belehrend daher reden. Es gibt eben Dinge zwischen Himmel und Erde, die muß man einfach erlebt haben, um sie trotzdem schwer zu begreifen.

Das war das beliebte Werbefoto der INTERFLUG-Strategen. Eigentlich hätte man den rechten Quirl laufen lassen müssen, um mehr Dynamik ins Bild zu bringen: "Zeit ist ihr Geld !"
Ein satter Siebensitzer.Das reichte für jeden Scheich plus Reise-Harem. Wie die allerdings dann in dem Volvo unterkommen sollten, war ein anderes Problem.
Schauen Sie sich dieses Bild an! Flugzeug pur! "Stehende" Propeller zeugen dagegen von der unaufmerksamen Leistung des Fotografen.
Hier wird der Ernstfall demonstreiert. Hoffentlich haben einige der Herrschaften ihr eigenes Auto dabei. Der Copilot assistiert den Ausstieg durch frohes Zuschauen. Das kennt man ja. Eine DDR-SXF wäre auch etwas hintergründiger gewesen. (Randbemerkung: Das Einschalten der Nebelscheinwerfer war in der DDR ohne das Vorhandensein von Nebel nicht erlaubt.. Will man uns hier also glauben machen, dass die L-410 bei RVR ünter 550m operiert worden sei? Vielleicht, ich weiß es nicht.)
Dieses Bild als Postkarte stammt offensichtlich aus der gleichen Foto-Session.
Ich kenne leider nicht den Namen des Kapitäns. Braunes Hemd, blauer Schlips und akurate Mütze, lässig die Daumen aufeinander gepreßt. Vertrauter dagegen ist mir Sabine Prengel, die sonst an Bord von TU's, IL-18's und 62's weltweit ihren Dienst tat.
Hier eine Maschine in der Nach-Wende, schlichten D-Registrierung, in Tempelhof.
Dieses ist ein Foto der besonden Art. Ein Modellbauer hatte sich der L-410 angenommen und dieses flugfäüähige, phantastische Modell gefertigt.

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