Die alte INTERFLUG im www
     
                          Historische Betrachtungen zur einstigen DDR-Fluggesellschaft INTERFLUG

                 

 

last updated: 09.07.2007

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IF-Modelle

Revision 1.10    06. April 2008

Die meisten A-310 Piloten und so mancher anderer Pilot und manche Stewwardess der INTERFLUG haben das erste Modell des A-310-304 der INTERFLUG  noch vor Beendigung des Flugbetriebes erstanden. Rechtzeitig zur ILA 2002 war an vielen Ständen ein ganz neu aufgelegtes Herpa-Modell des A-310-304 der INTERFLUG in verbesserter Form und etwas größer (Scale 1:500) zu kaufen.

Bislang gab es ja neben den älteren Papier-Bastelbögen nur die Plastik-Modellbausätze der INTERFLUG-Flugzeuge in der DDR zu kaufen. Die sehen wir auch noch zusammen mit dem ersten Metall-A-310 der INTERFLUG in dem Bordjournal APR 1989, Seite 34 und 35. Seite 34 links zeigt die alten Plastik-Modelle aus DDR-Produktion. Ich habe immer noch einen kompletten Satz im Keller, der auf meine Pensionierung wartet. Hoffentlich sind die heutigen Klebstoffe zur DDR-Plaste und Elaste kompatible und lösen nicht alles auf, denn die Originalkleber sind inzwischen längst verfestigt.Der Maßstab des linken und rechten Bildes stimmt nicht überein. Die Flugzeuge links sind wesentlich größer.

 


 

Doch der größte Knüller kommt erst noch. Im August 2002, so hat INTERFLUG.NET erfahren, erscheint bei Herpa die INTERFLUG TU-134A ganz neu. INTERFLUG.NET hat bereits ein Vorserien-Modell über die USA erstanden.

 

 

Nach neusten Erkenntnissen wurde das Erscheinungsdatum der INTERFLUG TU-134A, Artikel-Nr. 512138, die sich in Produktion befinden soll, von Herpa auf "???" gesetzt. In den mir vorliegenden Herpa-Katalogen bis Oktober 2002 ist die INTERFLUG TU-134A nicht enthalten. (Stand August 2002).

 

http://www.aviation-center.de/aufab/1tu-134.htm  (stand:17.August 2002)

 

Erschienen ist dagegen inzwischen die Malev TU-134A. Beide Modelle sind mit 14,60 Euro veranschlagt und können beim "Aviation Center Berlin" in Berlin, Kantstraße 96, bezogen oder bestellt werden. Wer nicht in Berlin wohnt, kann auch den Shop in Dresden, Auguststrasse 1 (soweit er das Hochwasser überstanden hat), nutzen.

Eine andere Möglichkeit bietet das Internet www.aviation-center.de 24 Stunden täglich. (Stand: 20. August 2002)

 

 

Hier exklusiv die Bilder aller Modelle:

 

Ein Photo aller drei Modelle: Der alte Airbus A310-304, der neue Airbus A-310-304 und die TU-134A (DDR-SCW) von links nach rechts. Der neue A-310 und die TU-134A sind beide nun im Maßstab 1:500.

   

Der neue A-310-304 in voller Pracht, stark verbessert gegenüber der alten Ausgabe. Ein unbedingtes Muß für alle ehemaligen A-310 Flieger der INTERFLUG.

   

 

Die TU-134A, Kennzeichen DDR-SCW, der INTERFLUG in ihrer typischen schlanken und elleganten "Bleistift-Form". Wenn ihre Wirtschaftlichkeit und Verarbeitung doch nur auch so überzeugend wie das Aussehen gewesen wären.

Jeder TU-Flieger sollte sich einen Ruck geben und in die Tasche, die Geldtasche natürlich, greifen, um die Bemühungen von Herpa zu unterstützen und um die eigene Erinnerung an die einstige fliegerische Herausforderung "Lötlampe" am Leben zu erhalten.

War doch auch irgendwie eine schöne Zeit auf dem Feuerstuhl, oder?

Dank an Herpa!

   

Hier noch einmal "unsere" TU mit dem Bauch nach oben.

(Das habe ich so ähnlich schon einmal in SXF gesehen. Es war nur nicht die D-CW und da fehlte dann so einiges dran.)

 

Wir haben nun Ende Juli 2002 und es ist inzwischen bei Herpa die TU-134A der Malev erschienen (1:500).

 

 

 

Doch meine neuste Erwerbung (2002) stammt aus Oldenburg. Ein Freund der Luftfahrt hat mir sein Klasse-Modell einer IL-18 der INTERFLUG verkauft. Gefertigt aus Metall im Maßstab 1:200, nicht perfekt, dennoch echt gut. Ich bin zwar nie selbst die IL-18 geflogen, doch INTERFLUG ist eben INTERFLUG. Da scheut man weder Mühe noch Kosten. Weitere Angaben zur IL-18 und zur DM-STE findet man auf der IL-18 Page in unserem INTERFLUG.NET

 

 

 

 

 

Inzwischen hat Herpa 2003 ein INTERFLUG IL-18 Modell in der 1.500 Serie herausgebracht, welches für seine Größe mit außerordentlicher Deitailtreue und exellenter Verarbeitung überzeugt. Es handelt sich hierbei um die DDR-STK über deren Verbleib uns im Moment nichts bekannt ist. Sie soll einst zu POLNIPON verkauft worden sein.

 

Vorderseite der Packung

Das wunderschöne kleine Modell

Rückseite der Packung mit Preis

 

 

 

 

Neben diesen Herpa-Modellen gibt es natürlich weltweit auch noch andere Modelle, denn wer kann INTERFLUG schon vergessen, trotz aller bösen Machenschaften gegen die INTERFLUG in Deutschland. So wurde ich unter anderem im Hotel "Sheraton-Skyline" in der Nähe des Flughafens London-Heathrow fündig. (unser Crew-Hotel)

Lange Zeit stand dort auch eine IL-18 der INTERFLUG in der Vitrine. Diese hat inzwischen schon ihren Liebhaber gefunden. War das etwa einer von uns? Ich glaube der Preis lag so bei 135 Pound Sterling.  Nun darf man immerhin noch eine IL-62 bewundern (das immerhin nach über 11 Jahren nach dem Genickschuß auf die INTERFLUG).

Kürzlich sah ich auch drei AN-2 in rot, doch beim näheren Augenschein und gelegter Freude entpuppten sich diese leider nur als Aeroflot-Maschinen in der Polar-Bemahlung. Eine davon war sogar mit Kufen ausgestattet. Alle diese Modelle sind Handarbeit und natürlich in England auch entsprechend teuer. So kostet die kleine AN-2 immerhin schon satte 80 Pfund Sterling. Da habe ich für dieses Mal doch noch die Rubel stecken lassen. Was gibt es da eigentlich von unseren deutschen Modellbauern?

 

Hier kommen exklusiv die Bilder für INTERFLUG.NET:

Die INTERFLUG IL-62 im trauten Verein mit anderen Flugzeugen russischer Produktion. Im Hintergrund noch eine TU-134A der CSA, in Vordergrund eine IL-18.

   

Die unverwüstliche AN-2 der Aeroflot in INTERFLUG ähnlicher Bemahlung. Kostenpunkt mal eben 80 Pfund. Links und rechts zwei TU-144 in den blauen Aeroflot Farben.

   

 

So zeigt sich der "Aircraft Models" Shop den Besuchern des Sheraton-Skyline Hotels unweit des Flughafens London-Heathrow.

Der Webmaster von www.interflug.net hat inzwischen zugeschlagen und wieder einmal weder Mühe noch Kosten gescheut. Das Ganzmetall Modell der  IL-62, mit dem Kennzeichen DM-SEC,  in INTERFLUG Farben von  britischen Firma "Historic Aircraft Modell" befindet sich seit Dezember 2002 in meinem Besitz.

Das war eine Entscheidung für knapp 200 EUR, die mir nicht ganz leicht gefallen ist, da ich die IL-62 ja selber ja nie geflogen bin. Anderersseits habe ich so viele Inspektionflüge auf der IL-62 gemacht, daß ich dann doch nicht anders konnte, war sie doch vor dem A-310 auch lange Jahre das stolze Flaggschiff der INTERFLUG.

Die Original DM-SEC, Werksnummer 10 903,  stand  in 15806 Groß Machnow, unweit der ehemaligen INTERFLUG Basis in Berlin-Schönefeld, SXF. Sie wurde am 26.03.1971 bei der INTERFLUG in Dienst gestellt. Zum 20.04.1982 wurde die Registrierung in DDR-SEC verändert. Am 03.08.1988 wurde das Flugzeug dann außer Dienst gestellt, da bei INTERFLUG auf die verbesserte IL-62M umgestellt wurde. In der Nacht vom 14. zum 15. Oktober 1988 wurde die Maschine auf den Platz zwischen dem Fliegrtrainingszentrum der INTERFLUG in der Schützenstraße (heute Lufthansa) und der Betriebsschule der INTERFLUG gezogen.
Im Frühjahr 1991 kam sie dann auf dem Landwege zu ihrem jetzigen Standort nach Groß Machnow, um dort die durch Brandstiftung verloren gegangene DM-SEB zu ersetzen.


Inzwischen steht das Flugzeug im Luftfahrt und Technik Museumspark in Merseburg und lädt als Cafe (hinterer Teil)  und Bar (vorderer Teil)  ein. Die Ausstattung mit First-Class Sitzen in Lufthansa-Stoffen und Edelholzauskleidungen ist sehr gut gelungen, die Preise sind moderate. Für Gruppentage  (nicht nur der IL-62) ist das Cafe eine Reise wert.

Deutlich zu sehen, hat man beim Fahrwerk zugunsten der Stabilität auf Detailtreue verzichtet.

 

Gut zu erkennen der IL-62 typische "Sägezahn" an der Flügelvorderkante. Ist eben doch keine VC-10 Kopie.

 

Der glänzende Lack rundet das gute Gesamtbild dieses Modells ab und übertrifft das Original bei weitem.

 

Von der gleichen Firma gibt es zum gleichen Preis auch die TU-134, jedoch leider nur in Aeroflot, CSA und Aviogenex-Bemalungen. Eine INTERFLUG "Sonderbemalung" könnte zwar bestellt werden, kostet dann aber etwa 350 Pfund Sterling.

Es wäre zumindestens dann ein Unikat. Sollte jemand unser User allerdings in der Lage sein eine solche Bemalung profimäßig zu einem fairen Preis zu ändern, so möge er sich bitte bei mir melden.

Vier weitere Modelle der TU-134A (DDR-SCW) der INTERFLUG von Herpa (siehe oben!) konnte ich Ende 2002 aus dem Modellshop am Flughafen Amsterdam beziehen.

 

IL-62M, DDR-SET, aus der Schaefer-Collection in der scale 1:400

Bei einem Besuch der "bbi-world" am Bahnhof Schönefeld, na ihr wißt schon, das Ding im ehemaligen INTERSHOP, fand ich zu meiner Überraschung ein einziges IL-62 Modell, das ich schon lange gesucht hatte, nämlich das 1:400 Modell aus der Schaefer Collection, limited edition. Für 39,00 Euro wechselte das Teil natürlich seine Besitzer und steht nun neben den anderen Modellen Regal (im Keller im Karton). Ein kleines nettes Modell in Herpa-Qualität. Es trägt die Registrierung DDR-SET.

Es ist schon erstaunlich wie viele Spuren man alles 13 Jahre nach der Liquidierung der INTERFLUG noch finden kann. In der bbi-world hängen auch drei INTERFLUG-Uniformen (1 Flugkapitän und zwei Fligbegleiterinen), die ich demnächst noch fotografisch abbilden möchte und Euch dann auf der Uniformen-Page zeigen werde.

 

A-310-304 "Theodor Heuss" der Bunderswehr

Wir schreiben inzwischen das Jahr 2004 und HERPA hat uns wieder einmal überrascht und erfreut mit der Edition eines A-310-304 im Maßstab 1:400. Es handelt sich dabei um einen ehemaligen Airbus der INTERFLUG, heute in den Farben der Flugbereitschaft der Bundeswehr. Es handelt sich dabei um die ehemalige DDR-ABB, nach dem 03. OCT 1990 dann D-AOAB, die dann ab dem 01.05.1991 als 10+22 "Theodor Heuss" für die Flugbereitschaft der Bundeswehr fliegt, zunächst für ein Jahr noch mit INTERFLUG Instrukteuren.

Dieses Modell ist ein "must have" für alle ehemaligen A-310 Piloten der INTERFLUG, für die der Flugbereitschaft der Luftwaffe soundso. "Nice to own" for all others of you out there. Die gewohnte Herpa-Qualität ist garantiert.

 

Die "Theodor Heuss" im Original

 

Das war noch lange nicht alles

Die Flugbereitsschaft der Bundeswehr wechselte für ihre Regierungsflieger die Farben und machte damit das obige 1:400 Modell bereits zum historischen Modell. Doch Herpa war schnell und zog bereits im November 2004 nach, diesmal mit in der  blauen 1:500 Serie, noch dazu als Limited Edition im Herpa WingsClub. Man nahm nun  allerdings die erste, die 10+21, die ehemalige INTERFLUG DDR-ABA, die spätere D-AOAA. Dem vielleicht doch zu agressiv und zu wenig staatsmännisch wirkenden Anstrich mit der dicken Aufschrift "Luftwaffe" und blauer Bauchbinde folgt nun der sachliche, bescheidene Schriftzug "Bundesrepublik Deutschland", in der Art, wie ich es auch genauso seit langem auf dem A-310 der fränzösischen Regierung in Paris gesehen habe. Ganz konnte die Luftwaffe aber ihre Beteiligung daran doch nicht für sich behalten, man findet "Luftwaffe" nun etwas kleiner am Seitenleitwerk. Endlich hat der Airbus auch seinen schwarz-rot-goldenen Streifen wieder, und nicht nur am Bug, sondern über den gesamten Rumpf. Eine solche Ausführung wurde ja auch seinerzeit bei INTERFLUG diskutiert. Allerdings gibt es wohl nun keinen Nahmen mehr. Europäischer Standard auch bei Regierungsfliegern? Möglich ist alles.

 

Vorderseite der Faltschachtel

Das schöne kleine Modell mal eben auf einem Postpacket abfotografiert

Die Rückseite mit der limitierten Ausgabe 0724

 

Herpa mag DLH / INTERFLUG und wir mögen Herpa

Im Herpa WingsClub erschien im Herbst 2004 eine IL-18W, die erste, die einst in Deutschland ihren Dienst aufnahm, die DM-STA in den Farben des VEB Deutsche Lufthansa (DDR). Herpa besitzt offensichtlichein Bewußtsein für die gesamte deutsche Luftfahrt. Herr Markus Meyer bekam Wind davon und funkte mich sofort an, ob er "sie" mir denn besorgen solle. Na, war doch keine Frage. Heute nun am 24. NOV 2004 erreichte mich das Super-Teil per Schnecken-Post (abgesandt am 20.NOV in Benndorf, Sachsen) und ich will die Freude darüber sofort mit unseren "Usern" teilen. Mir gehört nun die Nummer 0641 der im Maßstab 1:500  limitierten Auflage. Damit besitze ich nun bereits das 4. Modell einer IL-18 und man könnte annehmen, ich hätte eine tiefere Beziehung zu dem Flugzeug, was definitiv nicht der Fall ist. Außer dem Versprechen vom Leiter der FAW, Flugkapitän  Kurt Lamm, daß ich nun nach meiner erfolgreichen Ausbildung an der Ingenieurschule für Verkehrstechnik als Copiloten-Schüler auf die IL-18 übernommen werde, gegeben im Sommer 1972 in einer Feierstunde mit Angehörigen in der Volksbühne Berlin, bin ich nie wieder innerlich der IL-18 nahegekommen. So fand ich mich im September 1972 nicht auf der IL-18 sondern als Bordmechaniker-Schüler auf der AN-24 wieder und von dieser Maschine habe ich bislang nicht ein einziges Modell.

 

Das war einst das Original. Noch steht das Flugzeug, heute in INTERFLUG-Farben, in Leipzig.

Das schöne Herpa-Modell

Alles INTERFLUG oder was?

Liegt die Fertigung von Flugzeugmodellen noch nahe, da INTERFLUG ja nun einmal eine Airline war und Flugzeuge russischer Bauart vor dem Fall des sogn. "Eisernen Vorhanges" immer ein Buch mit sieben Siegeln waren (für die anderen, nicht für uns), so ist man doch schon etwas mehr überrascht, auf dem Modellsektor noch etwas anderes zu finden, noch dazu bei der Eisenbahn. Der "Tillig-TT-Bahnen" Katalog von 2004 (na, ihr wißt schon, "die ideale Spur" - wurde auch mal in Berlin, ganz in der Nähe des heutigen Tempodroms gebaut) zeigt auf Seite 15 einen LKW H3A (darauf habe ich 1969 mal meine Klasse 5 gemacht - ohne Servolenkung und synchronisiertes Getriebe !!!) als Pritschenwagen mit weißer Plane und INTERFLUG Logo und Schriftzug. Na, das ist doch wohl etwas, oder? Das Ding muß ich haben, keine Frage! Am besten gleich zwei, oder? Wegen der Ersatzteile.

TILLIG Modellbahnen GmbH & Co. KG, 01855 Sebnitz, Promenade 1,   www.tillig.com


März 2005 - ich bin wieder einmal auf Öl gestoßen, wenn auch Altöl, dafür um so wertvoller.

War ich nun schon fast am Ende meiner Vorstellung zu Modellen um die INTERFLUG, freute mich schon über den IF-Lastwagen bei Tillig, da kam unverhofft ein erneutes Angebot. Wieder einmal haben unsere treuen "User" dazu beigetragen, eine Teil des ifnet noch attraktiver zu machen. Steffen Machold (siehe auch "virtuelle Interflug") und Daniel Frohriep offerierten mir weitere digitale Bilder ihrer Sammlerleidenschaft, diesmal zu verschiedenen Modellen. Ich beginne mal mit denen von Steffen. Er hat sich grpße Mühe gegeben, ein grünes OP-Tuch als Hintergrund geopfert und hat seine im Laufe der Jahre bei e-Bay teuer erworbenen Modellbau-Kästen für uns abgelichtet. Eine recht repräsentative Kollektion dessen, was einst in der DDR über die Jahre in verschiedener Qualität erschien. Vier davon, die Typen, die ich selber flog,, liegen auch noch bei mir im Keller und warten auf ihren Zusammenbau. Ich habe die Bilder  noch ein "wenig" bearbeitet und für das Web reif gemacht und hier sind sie nun. Dank an Steffen und Daniel.

Nr.

Modellbaukästen aus DDR-Produktion (Steffens Collection)

Bemerkungen

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Eine der ersten Flugzeuge der Deutschen Lufthansa der DDR war die Super Aero 45 oder Aero 45, die vornehmlich zu Lufttaxi-Diensten und Rundflügen eingesetzt wurde. Hier wurde sie allerdings mit tschechischer Registierung ausgeliefert.

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Die ledendäre AN-2, die auch bei der INTERFLUG über die Jahre zu verschiedenen Zwecken zum Einsatz kam. Bei dem Modell konnte man zwischen drei Registrierungen wählen: Entweder als DM-SKX der Interflug oder als tschechische OK-NYA oder gar als russische Militärmaschine mit rotem Stern und der taktischen gelben Nummer 27.

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Bild zeigt eine IL-18 in den Farben der Deutschen Lufthansa der DDR, hier jedoch in der Registierung DM-STA. Weiter unten finden wir noch Bilder eines Modells in Lufthansa-Farben aber als DM-STB.

Schön hier zu seshen das kleine Fläschchen mit dem Kleber, hier mit Platik-Schraubverschluß. Eine meist nicht sehr dichte Aufbewahrung, was den Kleber oft zeitig wertlos machte.
Oben rechts sehen wir die Knetmasse, die in die Nase mußte, damit das Modell auch balaniert sicher stand, ohne aufs Heck zu kippen.

Mich würde interessieren, welchen Kleber man heute am besten für die DDR-Plaste verwenden sollte.

6

Bei diesem Modell war der Klebstaff in zwei Alu-Tuben eingepackt, die an einem Ende einfach eingerollt waren, was oft nicht sehr dicht war und der Kleber somit schnelle verdunstete und unbrauchbar wurde. Da es Kleber selten nachzukaufen gab, mußte man sich dann mit Nagellack-Entferner behelfen, den es zum Glück zu kaufen gab. Meine Mutter wunderte sich nur immer, warum ihrer so schnelle zur Neige ging. Ich sagte ihr dann immer, sie müßte die Flasche besser zuschrauben.

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Auch die L-410 hatte es einst im Maßstab 1:100 in INTERFLUG-Farben gegeben. Hier mit dem Kennzeichen DDR.SXC.

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Hier Beispiele der MASTER-Serie mit der IL-62, der TU-134 und der MI-4.

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Dieses Modell zeigt eine TU-154 in INTERFLUG-Farben, die aber nie im Dienst der INTERFLUG gewesen ist, sondern sie flog für die Regierungsflieger der NVA in Marxwalde (heute wieder Neuhardenberg). Nach der Wende wurden diese Flugzeuge auch noch zur Bundeswehr übernommen. Eine Maschine stürtzte bei einer Midair-Kollision mit einer amerikanischen Militärmaschine über Afrika ab.

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Die tschechische L-60 Brigadier hier in einer Ausgabe mit tschechischer Kennzeichnung. Aber auch die INTERFLUG setzte dieses Flugzeug im Agrarflug als Sprüher ein. Ich entsinne mich noch sehr gut, wie einst eine solche Maschine des Agrarfluges mit einem Ölleck am Triebwerk auf unserem Segelflugplatz in Purkshof landete. Die gesamte Frontscheibe war voll Öl gespritzt und dennoch landete der Pilot sicher auf unserer Wiese. Wie einen Helden haben wir ihn ehrfurchtsvoll beobachtet und dann stundenlang die Maschine umrundet, wobei natürlich alle möglichen technischen Weisheiten und Beobachtungen ausgetauscht wurden.

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Auch an dieses kleine Modell der Mi-4 kann ich mich noch sehr gut erinnern. Es war eines der ersten Plastikmodelle, die ich damals gebaut hatte und es war auch bald darauf wieder zerbrochen. Man sieht hier sehr schön die eingewickelte Knetmasse, die als Ballast in die Nase mußte, damit das Modell stand und nicht auf das Heck fiel.

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Der Baukasten von Rewell ist noch heute im gutsortierten Fachhandel oder in Warenhäusern zu finden, Ich sah ihn kürzlich in der Galleria-Kaufhof am Alex in Berlin in der Spiezeugabteilung liegen. Bei mir zu Hause liegt er immer noch unverbaut im Regal und wartet auf mein Rentenalter.

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Soweit Steffens Collection. Ganz anders, was Daniel zusätzlich beizutragen hat. Er jagt nach den großen Holz und Metallmodellen, so wie sie einst in den Büros und Reisebürs standen. Zuvor jedoch noch im Anschluß an Steffens Beiträge ein paar weitere Plastikmodelle und einige Beispiele der legendären Kartonmodell-Reihe aus DDR-Zeiten.   Leider waren Daniels Bilder nicht so gut vorbereitet, wie die von Steffen und der Aufwand für mich ist enorm groß gewesen. Aber step by step ist auch das in die Reihe zu bekommen. Anyway, Dank den Spendern, denn es dürfte für jeden Sammler gegrüßenswert sein, alle Modelle mal auf einer Seite zu sehen. Wem das noch nicht reicht, einige wenige zusätzliche findet man auch noch unter www.if-interflug.de, unserem Schwesternweb.

Nr. Modellbaukasten, Modell, Bausatz (aus andereren Quellen)

Bemerkungen

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6 Der VEB Kunststoffverarbeitung Zschopau produzierte die Plastikmodelle (DDR-Deutsch: Plastemodelle), die für nur 3,50 MDN über den Ladentisch gingen, sofern sie denn gerade vorhanden waren. MDN bedeutete damals "Mark der Deutschen Notenbank der DDR". Wir hatten ja auch mal DM oder nur M.

Das untere Zeichen, das Dreieck mit der 1, bedeutete Güteklasse Eins, die höchste Qualitätsklasse, was man allerdings angesichts des Stempelausdrucks kaum glauben mag.

7 Hier die zusammengeklebte, silber angestrichene und mit Abziehbildern versehene IL-14 der Deutschen Lufthansa der DDR mit dem Kennzeichen DM-SBU. Wie man auf der Tragfläche schön erkennen kann, waren die durchsichtigen Bereiche der Abziehbilder nicht sehr lichtecht und dunkelten mit der Zeit nach, was dem ganzen Erscheinungsbild des Modells ein unschönes Aussehen gab.
8 Auch die Modelltreue erreicht nicht unbedingt künstlerische Höhen und die Fertigungsqualität der Plastik-Teile war oft auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.
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  Hier das fertig aufgebaute Modell der IL-18, die hier als INTERFLUG mit der Registrierung DM-STA vertrieben wurde.
  Die IL-18 hier noch als blaue Lufthansa der DDR mit der Registrierung DM-STB. Ich erinnere mich noch, dass die Kleber nicht immer gut waren, besonders dann nicht, wenn der Kasten schon eine weile gelegen hatte. Die kleine Fläschchen waren oft nur mit einem kleine Korken verschlossen. Der Klebstoff mußte mit einem Pinsel aufgetragen werden. Später kam der Kleber dann auch in Tuben.
  Wie man hier sieht, gab es die IL-18 über die Jahre in verschiedenen Ausführungen und Kartons. Zunächst wurde sie noch als Lufthansa der DDR vertrieben, worauf dann mindestens zwei Versionen als INTERFLUG-Maschine folgten.
     
10 Auch die IL-62 gab es in den 1970er Jahren in einem Karton-Modell.im Maßstab 1:50.
10a So gut kann ein Kartonmodell dann aussehen, wenn man sich die Mühe macht und sehr sorgfältig arbeitet. Kostenpunkt: 21,50 Euro plus etwas Arbeit.

(Bild vom cfm-Verlag München mit freundlicher Vermittlung durch Herrn Marcel Moschner)

http://www.mb-v.de/versand/cfm/

http://www.cfm-verlag.de/

Es handelt sich dabei um Reprints aus der Kranich-Serie des ehemaligen Junge Welt Verlages der DDR.

Auch das Flugzeug 152 ist dort zu haben (etwa 16,50 Euro).

11 Hier mit der AN-2 ein Beispiel für die Karton-Modelle, die in den 1960er Jahren sehr bekannt und beliebt waren. Ich erinnere mich noch gut wie mein Vater für mich die AN-10 gebaut hatte, die ich dann ja nicht anfassen durfte, bis sie dann doch irgendwann kaputt ging.

Interessant hier die Registrierung mit DDR, während beim nächsten Modell die DM-Registrierung zu sehen ist.

Das Modell ist noch im cfm-Verlag für 10,00 Euro zu bekommen.
Allerdings als DM-SKB

http://www.cfm-verlag.de/


Photo: cfm-Verlag München

12 Auch die IL-14 machte sich als Karton-Modell recht gut. Störend waren ein wenig die Klebenähte zwischen den Rumpfsektionen, die je nach Fertigung fast zufällig mal mehr mal weniger gut paßten und somit oft unnatürlich deutlch zu sehen waren.

Hier nun Daniels Sammlung der schwergewichtugen Modelle.
(beide Modelle sind inzwischen restauriert)
  Daniel hat weder Kosten noch Mühen geschaut, um sich ein paar der in vielen Reisebüros und anderen Büros der Luftfahrt ehemals vorhandenen großen Holzmodelle an Land zu ziehen. Alle sind inzwischen wohl aufwendig restauriert und erfreuen täglich Daniels Sammler-Herz.
  Diese IL-14 trägt bereits INTERFLUG-Farben. Neben diesen INTERFLUG-Modellen besitzt Daniel aber auch noch andere Modelle von Aeroflot und anderen Gesellschaften.
  Die DM-SAG auf Daniels Tischtennisplatte sieht damals noch etwas verunglückt aus, ist aber inzwischen voll restauriert, wie mir Daniel versicherte.
 
  Auch diese AN-24W, die DM-SBA der INTERFLUG, die ich auch einst geflogen habe, soll inzwischen wieder voll hergestellt sein und eine besondere Perle in Daniels Sammlung geworden sein. Ich weiß noch nicht, wie ich es anstelle, Daniel ein attraktives Angebot zu machen.
 

 

Antonov AN-2 Holzmodell

massives Mahagoni-Holz, handgefertigt und bemalt
Maßstab 1:32
Preis für ein Einzelstück: EUR 125,- zzgl. EUR 7,- für Verpackung und Versand
 

Kontaktdaten:
Amr Sharaf
Passion for Aviation
    Tel: 0163-4716652
    E-Mail: as@passion-for-aviation.com
Wegen der großen Nachfrage sind Lieferungen allerdings nur über Vorbestellung möglich.

Nicht ganz billig meinen wir, aber für den echtzen Sammler von Modell-Raritäten angesichts der exellenten Handmanufaktur sicherlich nicht zu viel.