Die alte INTERFLUG im www
     
                          Historische Betrachtungen zur einstigen DDR-Fluggesellschaft INTERFLUG

                 

 

last updated: 09.01.2008

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Revision 1.10   06 April 2008

 

Diese Seite soll den Crews, ihren Bildern, ihren Erlebnissen usw. gehören.

.... nicht alles sofort, aber bald, nach und nach ... Schauen Sie sich inzwischen die Foto-Alben an!

 

Ich beginne hier mit einer Sammlung von Crew-Bildern, die entweder privat oder oft zu Werbe- und Pressezwecken von bezahlten
Fotografen angefertigt wurden. Leider sind uns diese Fotografen meist nicht bekannt, sie wurden aber i.d.R. von INTERFLUG bezahlt.

 

Interessant bei der Betrachtung ist auch der damit dokumentierte Wandel bei den Uniformen, ohne daß ich diese noch zeitlich genau
zuordnen könnte. Wer kann es noch?

 

z.B. bei der Cockpit Crew:

 

Uniform Hemd Krawatte
matt blau weiß ohne (Sommer)
tief blau weiß rot
tief blau weiß blau
mittel blau beige blau
mit IF Emblem in Gold
grau (ohne Abb.) weiß grau

Die Ausflugsdampfer-anmutenden weißen Mützenbezüge der fünfziger und sechziger Jahre hat es leider nie wieder gegeben und sind
auch heute in der Welt selten zu finden, außer man trifft auf John Travolta und seine B707.
Das Tragen der Mütze war soundso immer ein Problem, denn nicht sehr viele Piloten mochten Mützen, selbst Inspekteure trugen sie oft
lieber in der Tasche, zum Leidwesen der Disziplinar-Vorgesetzten, welche auch für die Einhaltung der Uniformordnung zuständig waren.
Eine zeitlang gab es für extreme Wintereinsätze auch Schapkas, deren Tragen sich ganz von selbst regelte.
Letztlich war damals wie heute der Kommandant für die einheitlich Trageweise der Uniform seiner Crew verantwortlich. Doch nichts ist
schlimmer als bei schönstem Sommerwetter mit solch einem Deckel rumlaufen zu müssen, wo dann langsam die Schweißbäche die Stirn
runterlaufen, die Haare verklebt sind und man dann so ohne Mütze in die Kabine muß. Da sieht man dann echt Schlumpi aus und kann
gar nichts dafür.

Super-Lösung heute: Bei der Fluggesellschaft GERMANIA gibt es erst gar keine Mützen. Bei Lufthansa trägt kaum einer eine und
niemand stört es.

Auf dieser Seite gibt es noch ausreichend "erkennungsdienstliche" Mißstände und ich wäre froh, wenn mir dabei jemand helfen würde,
insbesondere bei den weiblichen Kollegen.

 

 

Eine Deutsche Lufthansa Crew der IL-14 aus den Anfangsjahren der zivilen Luftfahrt der DDR.      Foto: H. Munk

 

 

Hier eine IL-62 Crew: v.l.n.r. Bordingenieur Waldemar "Waldi" Schmidt, Dorothe Janicki, Steffi Cischek, Navigator Gerold Zymolka,
Copilot Uwe Lambrecht, Marina Parafianowicz, Ute Schunk, Kapitän. Dieter Ortmann.
Es könnte für einen Moskau-Flug gewesen sein. 2:30 h Flugzeit, etwa 1700 km, 165 Passagiere.

 

Eine IL-62 Crew unter Kapitän Horst Schreier (li.) nach dem Flugeinsatz.

 

Eine weitere IL-62 Crew der INTERFLUG

 

Die gleiche Crew nach dem passieren der GÜST endlich auf dem Weg zur Flugauswertung im Block F.

 

Eine INTERFLUG-Crew auf dem Weg ans Flugzeug.

 

Eine TU-134 Crew posiert vor dem Flugzeug für Presse und Werbung (Flugplanseite).
Cockpit-Crew von li. nach re. Kapitän W. Franze, Copilot Sigi Jähn, Navigator Tänzer.
Cabin-Crew von re. nach li.: Ela Frach, Ute Stöckel, ???

"At your beck and call" halte ich natürlich für etwas übertrieben, aber wie auch immer, für Devisen haben wir fast alles gemacht.

 

Eine IL-18 Crew der Berline mit Geschäftsführer R. Knäblein.(li.) Interessant: Die Damen in gemischten Uniformen.

 


Eine Standard TU-134 Crew unter Kapitän F. Lukas (re.)

 

Eine TU-134 Crew unter Kapitän A. Lange (re.) An führender Position Dietlind Dietrich.

 

Eine TU-134 Crew unter Kapitän Dieter Sachse II (li.), re. FO Peters

 

Eine TU-134 Crew unter Kapitän R. Milde (2. v.li.) in der NPA, li. FO Ahrens.

 

Die drei letzten Bilder von TU-134 Besatzungen zeigen die Cockpitcrew durchweg mit einem fehlenden Navigator. Da drängt sich der

Verdacht auf, dass das natürlich beabsichtigt war. Man wollte da offensichtlich einen westlichen Standard nicht in Frage stellen lassen.
Auch wurden sehr viele TU-134 Strecken einst mit nur 2 Stewardessen geflogen, während man sich hier bei 4 einpegelt, um Service im
Überfluß zu suggerieren. Lernt man eine Lektion?